Gefährdungen - Holzbau

Die Gefährdungen im Holzbau sind sehr vielfältig. Gerade der Beruf des Zimmerers birgt beträchtliche Unfall- bzw. Gesundheitsgefahren. Hohe Risiken entstehen durch die Arbeit mit scharfen und spitzen Handwerkzeugen bis hin zu großen Holzbearbeitungsmaschinen sowie durch die unvermeidbare Arbeit auf Gerüsten und Leitern. (siehe auch Dachdeckung, Gerüstbau und Leitern)

Gefährdungen beim Richten einer Holzkonstruktion entstehen z. B. durch

  • Überkopfarbeiten
  • die fehlende bzw. mangehafte Verschwertung der aufzustellenden Holzkonstruktion
  • mangelnde Absprachen der Kollegen untereinander
  • das Arbeiten von Leitern und Gerüsten aus

 

Gefährdungen beim Zuschnitt der Hölzer entstehen z. B durch

  • schnellaufende scharfe Maschinenteile, wie sie z. B. bei der Formatkreissäge oder dem Abrichthobel zu finden sind
  • große Handmaschinen, wie z. B. eine Abbundkreissäge oder ein Kettenstemmer
  • Heben und Tragen schwerer Holzbalken
  • Lärm bei der Maschinenarbeit

Gefährdungen bei der Endbearbeitung entstehen z. B. durch

  • handgeführte Maschinen zur Oberflächenbearbeitung
  • Holzstaub
  • Holzschutzmittel, wie z.B. Lasuren (insbesondere lösemittelhaltige) und Imprägnnierungen

Maßnahmen - Holzbau

siehe Gefährdung und Maßnahmen in der Holztechnik