Logo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernLogo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernArbeitsschutz und Gesundheitsmanagement in Schulen und Studienseminaren

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Arbeitsmedizin

Gesund in der Schule - Arbeitsmedizinische Betreuung von Landesbediensteten in Schulen Niedersachsens

Lehrerinnen und Lehrer sehen sich täglich besonderen Belastungen bei hoher gesellschaftlicher Verantwortung gegenüber. Um den vielfältigen Herausforderungen des Alltags gewachsen zu sein, berät und unterstützt die Arbeitsmedizinerin oder der -mediziner die Schulen in allen Fragen des Arbeitsschutzes gemäß Arbeitssicherheitsgesetz (ASIG) und Arbeitsschutzgesetz.

Arbeitsmediziner/innen unterstützen u. a. bei der Ermittlung und Beurteilung von krankmachenden Arbeitsbedingungen und beraten die Schulleiterin oder den Schulleiter bei der Suche nach Verbesserungsmaßnahmen. Dabei berücksichtigen Sie Gesichtpunkte gesundheitsförderlicher Schulorganisation und Schulkultur und fördern alle Prozesse, die Lehrkräften helfen die schulischen Aufgaben dauerhaft gesund zu bewältigen.

In diesem Zusammenhang nehmen sie an Arbeitsschutzausschusssitzungen (ASA) teil, referieren über arbeitsmedizinische Themen und beteiligen sich an schulischen Arbeitsschutzprojekten. Ebenso ist die Zusammenarbeit mit Personalräten und anderen Interessenvertretern der Beschäftigten unerlässlicher Bestandteil der Tätigkeit des arbeitsmedizinischen Dienstes.

Im Falle von individuellen Beratungen einzelner Lehrkräfte unterliegen die Arbeitsmediziner/innen in vollem Umfang der Schweigepflicht (§ 203 StGB). Sie können eine vertrauensärztliche Funktion nur dann wahrnehmen, wenn dies im Einzelfall mit dem betreffenden Mitarbeiter rechtsverbindlich vereinbart wurde.

Aufgaben der arbeitsmedizinischen Betreuung

  • Beratung zu allen Fragen des Arbeitsschutzes in Kooperation mit der zuständigen Fachkraft für Arbeitssicherheit
  • Beratung und Unterstützung der Schule bei der Gefährdungsbeurteilung (Gefährdungsermittlung, Risikobeurteilung und Planung von Verbesserungsmaßnahmen)
  • Besichtigung von Arbeitsplätzen in der Schule unter arbeitsmedizinischen Gesichtspunkten
  • Beratung und Unterstützung der Schule zum Umgang mit gefährlichen Arbeitsmitteln und Gefahrstoffen sowie bei der Auswahl persönlicher Schutzausrüstung
  • Mitwirkung an den Sitzungen des Arbeitsschutzausschusses der Schule
  • Mitwirkung im Integrationsteam bei der Wiedereingliederung langfristig erkrankter Lehrkräfte
  • Beratung und Unterstützung der Personalvertretung, Schwerbehindertenvertretung und der Gleichstellungsbeauftragten in arbeitsmedizinischen Fragestellungen
  • Beratung und Unterstützung zur Reduzierung von Infektionsgefahren in der Schule (Infektionsschutzgesetz)
  • Durchführung anlassbezogener Untersuchungen im Zusammenhang mit arbeitsplatzbedingten Gesundheitsgefahren auf Wunsch der betroffenen Lehrkraft
  • Unterstützung oder Moderation schulischer Gesundheitszirkel
  • Informations- u. Fortbildungsveranstaltungen zu Themen des Arbeitsschutzes und der Gesundheitsförderung nach Vereinbarung
  • Unterstützung der Schulen bei Maßnahmen zur Gesundheitsförderung mit dem Ziel des Ausbaus von Gesundheitspotentialen sowie der Stärkung persönlicher Ressourcen.

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