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Maßnahmen zum richtigen Tragen

Falsches Tragen:

Beim falschen Tragen kann es durch Fehlbelastungen der Wirbelsäule und der Muskulatur zu akuten oder bleibenden Gesundheitsschäden kommen. Häufig resultieren daraus lange Krankheits- und Ausfallzeiten. Belastungsgrenzen sind individuell sehr unterschiedlich und werden durch Alter, Geschlecht, körperliche Leistungsfähigkeit, Gesundheitszustand, Ausbildung der Muskulatur und Fertigkeit bedingt.

Grundsätzlich bestehen beim Tragen von schweren Gegenständen die gleichen Belastungen, die auch beim Heben auftreten. Im Alltag  ist es wichtig, dass man sich der Gefahren durch falsches Tragen bewusst ist und so vorzeitigen Abnutzungserscheinungen des Stütz- und Bewegungsapparates vorbeugt.

Zusätzliche Gefährdungen entstehen durch Sichtbehinderung aufgrund des Transportgutes bzw. durch damit verbundene Stolpergefahren.

Richtiges Tragen:

Grundsätzlich gilt, das manuelles Tragen von schweren Lasten möglichst vermieden werden soll. Lasten sollen nur getragen werden, wenn dies notwendig ist, ansonsten sind Hilfsmittel wie Handhubwagen, Rollwagen usw. zu verwenden. Bei anfallenden beruflich bedingten Hebe- und Tragearbeiten ist die Lastenhandhabungsverordnung zu beachten. Als Faustformel für den schädigungsfreien Umgang mit Lasten gilt, dass 15% der Maximalkräfte bei länger andauernden Belastungen nicht überschritten werden dürfen.

Hier zum Beispiel wird beim Heben und Tragen schwerer Papierpakete eine völlig falsche Körperhaltung eingenommen und auf Transportgeräte wird verzichtet:

Man sollte daher immer versuchen, geeignete Transportmittel einzusetzen, wie auf diesem Bild:

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