Logo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernLogo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernArbeitsschutz und Gesundheitsmanagement in Schulen und Studienseminaren

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Der mehrtägige Aufenthalt von Schulklassen in Schullandheimen oder Jugendherbergen dient dem Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule in besonderer Weise.

 Vorbereitung

  • Amtliche Bestimmungen der Niedersächsischen Landesschulbehörde zu Schulfahrten beachten
  • Erkundigen und dokumentieren, ob gesundheitliche Besonderheiten bei Schüleinnen und Schülern gegeben sind
  • Bei der Planung der Anreise die Erreichbarkeit des Hauses mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Bus beachten.
  • Den Gepäcktransport ggf. bedenken
  • Eine Unterkunft wählen, die Erfahrung in der Unterbringung von Schulklassen besitzt und darauf eingerichtet ist (z. B. Schullandheim oder Jugendherberge)
  • Parallelbelegung durch andere Klassen kann Konflikte auslösen, deshalb bei Parallelbelegungen die anderen Belegungen hinterfragen
  • Besonders sind zu beachten:

    • Hausordnung
    • Schlafräume
    • günstig gelegene Räume für die Begleitpersonen
    • Waschräume und Toiletten
    • Aufenthaltsräume
    • Sport- und Freizeitmöglichkeiten am Haus und in der Umgebung
    • Flucht- und Rettungswege, Notausgänge, Feuerlöscher, Nachtbeleuchtung in den Gängen
    • „Funklöcher” der Mobilfunkanbieter abklären
    • Erste-Hilfe-Einrichtung

  • Gegebenenfalls prüfen, ob das Gebäude barrierefrei ist
  • Wander- und Ausflugsmöglichkeiten sollen die Schülerinnen und Schüler nicht überfordern
  • Informationsmaterial besorgen
  • Aktivitäten und Beschäftigungsmöglichkeiten für den Fall einer lang andauernden Schlechtwetterperiode einplanen
  • Telefonverzeichnis aller Eltern und Erziehungsberechtigten (Erreichbarkeit tagsüber und nachts) mitnehmen
  • Ladegeräte für digitale Geräre mitnehmen

Durchführung

  • Beachten, dass die Aufsicht dem Alter und der Reife der Schülerinnen und Schüler angemessen ist
  • Dafür sorgen, dass eine Begleitperson immer für die Schülerinnen und Schüler erreichbar ist
  • Notkontakt für alle Teilnehmenden und Eltern vorab klären
  • Kontakt zum nächsten Arzt, Zahnarzt und Krankenhaus klären
  • Telefonische Notrufe müssen jederzeit möglich sein
  • Alle Teilnehmenden über die Fluchtwege, Notausgänge, Feuerlöscher, Nachtbeleuchtung und Verhalten in Notfällen informieren
  • Gefahrenstellen (z. B. zerbrochene Scheiben, Stolperstellen, ausgefallene Beleuchtung, glatter Boden) im Haus und in den Außenanlagen der Hausleitung melden und notfalls Maßnahmen (z.B. Warnhinweise) treffen

 

 

Bei der Wahl des Verkehrsmittels sind neben finanziellen, zeitlichen oder ökologischen Gesichtspunkten natürlich vor allem Sicherheitsaspekte zu beachten.

Bus

  • Schriftliche Unterlagen mitführen (Fahrplan, Telefonnummer des Busunternehmers oder des Vertragspartners)
  • Vereinbarung eines verkehrssicheren Treffpunktes für das Einsteigen, an dem die Schülerinnen und Schüler eine ausreichend große und sichere Wartefläche haben
  • Einhalten einer Abstandslinie von mindestens einem Meter zum Fahrbahnrand
  • Sitzordnung ggf. vorher besprechen (z. B. Schüler, die Busfahrten schlecht vertragen, nach vorne setzen; Schüler, bei denen Disziplinprobleme zu erwarten sind, in die Nähe der Lehrkraft)
  • Warten in der Reihe und Besteigen des Busses ohne zu drängeln
  • Sicheres Verstauen des Gepäcks nach Anweisung des Busfahrers bzw. -fahrerin
  • Während der Fahrt Nutzung der Sicherheitsgurte, kein Umherlaufen im fahrenden Bus
  • Abfälle in mitgebrachten Mülltüten einsammeln
  • Die Lehrkraft oder eine Begleitperson steigt als Letzter ein und als Erster aus. Bei Bedarf ist er den Schülerinnen und Schülern behilflich
  • Nach dem Ein- und Aussteigen die Schülerzahl immer überprüfen

Bahn

  • Schriftliche Unterlagen mitführen (Fahrplan, Fahrpreise)
  • Plätze frühzeitig reservieren und Sammelfahrscheine ausstellen lassen
  • Erkundigen, in welchem Bereich des Bahnsteiges der reservierte Wagen hält
  • Sammelpunkt am Bahnhof (nicht auf dem Bahnsteig) vereinbaren
  • Gemeinsamer Weg zum und vom Bahnsteig, als Gruppe überschaubar bleiben
  • Aufstellen am Bahnsteig möglichst als geschlossene Gruppe im Bereich des vorgesehenen Wagens, Abstand zur Bahnsteigkante mindestens ein Meter
  • Ein- und Aussteigen ohne zu drängeln
  • Unmittelbar auf die reservierten Plätze begeben

Verhalten im Zug während der Fahrt

  • Nicht an Türen aufhalten
  • Keine Gegenstände aus den Fenstern werfen, nicht aus dem Fenster lehnen
  • Die Lehrkraft oder eine Begleitperson steigt als Letzter ein und als Erster aus und hilft bei Bedarf den Schülern
  • Nach dem Ein- und Aussteigen die Schülerzahl überprüfen
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