Logo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernLogo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernArbeitsschutz und Gesundheitsmanagement in Schulen und Studienseminaren

Logo des Niedersächsischen Kultusministeriums
Hauptnavigation
Schriftgröße:   A A A
Farbkontrast:   A A
Untermenü

Links/Quellen

Lüften - Lernen   Gute Luft in Schulen
(Faltblatt der Unfallkasse NRW mit Handlungsempfehlungen 2016)

Arbeitsstättenrichtlinie (ASR) 3.6 „Lüftung“

Frische Luft für frisches Denken (LUK-Nds 2008)

Lüftungsempfehlung für Arbeitsräume (NLGA 2012)

Anforderungen an Lüftungskonzeptionen in Gebäuden
Teil I: Bildungseinrichtungen (Umweltbundesamt, Nov. 2017)

Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass richtiges Lüften in Bildungseinrichtungen, allen voran in Schulen, bis heute ein Problem ist. Man schafft es angesichts der oft vorhandenen hohen Schülerzahlen, der räumlichen Gegebenheiten sowie der Länge der Unterrichtseinheiten kaum noch, durch konsequentes Lüften in den Pausen für einen ausreichenden Luftaustausch zu sorgen, der auch in der darauffolgenden Unterrichtsstunde eine gute Raumluftqualität gewährleistet. Der Kohlendioxidgehalt der Luft (jeder Mensch atmet Kohledioxid aus) stellt einen sehr guten Gradmesser für die „verbrauchte“ Luft in Klassenzimmern und die Notwendigkeit des Lüftens dar. Es muss in vielen Schulgebäuden auch während des Unterrichtes gelüftet werden. Besser ist es, wenn von vorn herein eine Grundlüftung über eine mechanische Lüftungseinrichtung erfolgt und zusätzlich in den Pausen über die Fenster gelüftet wird. Diese so genannte „hybride Lüftung“ ist künftig der hygienisch und technisch anzustrebende Standard bei Neubauten oder umfangreicher Sanierung von Unterrichtsgebäuden. Die Empfehlungen beschreiben, was zu tun ist.

Trockene Innenraumluft und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit 
Ergebnisse einer Literaturstudie , Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft 67 (2007) Nr. 3, S. 103-107, 36 Lit., 1 Tab. (Sprache:D), Publikations-Nummer: 009/2007-BGIA, Autor: von Hahn, N.,

Kurzfassung
In der kalten Jahreszeit treten an Innenraumarbeitsplätzen vermehrt Beschwerden über zu trockene Luft auf. Als Empfehlung wird für Innenräume immer wieder eine relative Luftfeuchte von mindestens 30 % angegeben. Doch woher stammt dieser Wert? Ist dieser Wert auch medizinisch begründet? Im Rahmen einer Literaturstudie, die im Auftrag der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft vom Berufsgenossenschaftlichen Institut für Arbeitsschutz - BGIA durchgeführt wurde, sollten diese Fragen geklärt werden, damit in Zukunft fundierte Empfehlungen zur Höhe der relativen Luftfeuchte und zu daraus resultierenden Maßnahmen abgeleitet werden können. Der Beitrag zeigt verschiedene Aspekte zur Auswirkung der relativen Luftfeuchte auf die menschliche Gesundheit auf - basierend auf den betrachteten und sich zum Teil widersprechenden Studien.

Lufthygienische Untersuchungen in niedersächsischen Schulen  In niedersächsischen Schulen werden nach Angaben des Landesamtes für Statistik (Stand 9/99) fast 1 Millionen Schülerinnen und Schüler in ca. 4.500 Schulen von ca. 65.000 Lehrkräften unterrichtet. Um Hinweise über die Güte der Raumluft von Schul- und Klassenräumen zu erhalten, wurden in 7 Schulen Raumklima- und CO2-Messungen während des Unterrichtes durchgeführt. Die Messungen fanden in Gebäuden unterschiedlichen Alters und Typs sowie in Klassen verschiedener Altersjahrgänge und mit unterschiedlicher Belegungsdichte (Personenzahl/Raumvolumen) statt. Gemessen wurde jeweils in der Heiz- und in der Nichtheizperiode.

Die Ergebnisse der Untersuchung finden Sie auf den Seiten des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts (NLGA).

Das CO2-Online-Modell

Das vom Niedersächsischen Landesgesundheitsamt angebotene CO2-Modell berechnet den zeitlichen Verlauf der CO2-Konzentration in Innenräumen.

Das CO2-Online-Modell können Sie unter der folgenden Adresse aufrufen:
NLGA CO2-Berechnungsmodell

 Raumklima in Unterrrichtsräumen , eine Handlungshilfe zu Beleuchtung, Temperatur, Luftffeuchtigkeit und Lüftung

zum Seitenanfang
zum Seitenanfang