Logo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernLogo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernArbeitsschutz und Gesundheitsmanagement in Schulen und Studienseminaren

Logo des Niedersächsischen Kultusministeriums
Hauptnavigation
Schriftgröße:   A A A
Farbkontrast:   A A
Untermenü

Maßnahmen

Allgemein:
Generell gelten bei jeglichen Raumluftbelastungen die Lüftungsempfehlungen, wie sie unter „Lüften” beschrieben sind.

Feinstäube (z. B. Feinstaub aus Kopierern und Laserdruckern):
Insbesondere beim Wechsel der Tonerkartuschen kann es zu erhöhten Raumluftbelastungen kommen. Das Auswechseln der Kartuschen sollte daher sorgfältig von eingewiesenen Personen vorgenommen werden.
Räume mit häufigem Druckerbetrieb sollten über ausreichende Lüftungsmöglichkeiten verfügen.

Mineralfasern (Asbest, KMF):
Bei Gebäuden mit asbesthaltigen Baustoffen sollte die Sanierungsbedürftigkeit bautechnisch geprüft werden.
Künstliche Mineralfasern (KMF) können zu einer Faserstaubbelastung der Luft führen, wenn sie im Luftaustausch mit Innenräumen stehen, z. B. in Akustikdecken, oder wenn sie bei Reparaturarbeiten freigelegt sind.
Auch hier sollte geprüft werden, ob ein Sanierungsbedarf besteht.

Ausdünstungen, Dämpfe
Regelmäßiges Lüften ist auch hier die grundlegende Maßnahme zur Verbesserung der Luftqualität und zur Verringerung der Luftbelastung.

Flüchtige organische Verbindungen sind vor allem bei bzw. nach Bau- und Renovierungsarbeiten zu erwarten. Daher sollte auf die Auswahl und Verwendung geeigneter Materialien geachtet werden.

Luftbefeuchter und auch Zimmerspringbrunnen können, wenn Geräte nicht regelmäßig gereinigt werden und das Befeuchterwasser nicht regelmäßig gewechselt wird, zur Keimvermehrung und –freisetzung beitragen. Wegen der Gefahr einer mikrobiellen Besiedlung sollte auf Luftbefeuchter oder Zimmerspringbrunnen in Schulen verzichtet werden.

Staubbelastungen vermeiden

  • nicht benötigte Kleidung, Schuhe und Taschen außerhalb des Klassenraumes lagern oder in verschlossenen Schränken im Unterrichtsraum
  • offene Regale meiden - keine schwer zugänglichen Ecken und Nischen schaffen
  • Schultische ohne zusätzliche Ablagefächer (Müllsammelplätze)
  • Schränke und Fensterbänke höchstens bis zu einer kontrollierbaren Höhe von 1,20 m
  • Kunststoffoberflächen meiden
  • Linoleumbelag, Teppichböden oder gewachste/geölte Holzböden, Korkböden, Bambusparkett verwenden (>bindet Staub)
  • Möbel mit Holzoberflächen
  • regelmäßige Stoßlüftung (Querlüftung mit Durchzug in jeder Pause)
  • Mülleimer samt Müllbeuteln täglich wechseln lassen.
zum Seitenanfang
zum Seitenanfang