Logo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernLogo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernArbeitsschutz und Gesundheitsmanagement in Schulen und Studienseminaren

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Organisation des Gefahrstoffmanagement

Mögliche Vorgehensweise:

  1. Klärung der Aufgabenverteilung im Gefahrstoffmanagement
  2. Bestandsaufnahme der vorhandenen Dokumentationen

    • Gefahrstoffverzeichnis/-listen
    • Sicherheitsdatenblätter
    • Unterweisungen
    • Prüfung Augendusche
    • Betriebsanweisungen
    • Gefährdungsbeurteilungen
    • sonstige Dokumente, z. B. schuleigene Curricula, Versuchssammlungen

  3. Überprüfung der Gefahrstofflagerung:

    • Zustand der Gefäße? (Korrosion, Versprödung, Sperrflüssigkeiten?)
    • Lagerorte? (Säuren, Laugen, brennbare Flüssigkeiten, Gase)
    • Kühlschrank explosionsgeschützt oder frei von Stoffen, die zu explosionsgefährlichen Gasgemischen führen können?
    • Zustand und Lagerung der Abfallsammelgefäße?
    • Absaugung der Schränke ausreichend?

  4. Information und Unterweisung der Kolleginnen und Kollegen
    (Aufgaben verteilen!) Was wird bis wann von wem erledigt?
  5. Auflistung der Experimente anhand der schuleigenen Curricula (Welche Experimente in welchem Jahrgang? Welche Stoffe werden benötigt?)
  6. Gefährdungsbeurteilungen mit Ersatzstoffprüfung für Experimente erstellen bzw. auf vorgefertigte Dokumente zurück greifen z.B:

  7. Liste der erforderlichen Chemikalien erstellen
  8. Sammlung überprüfen

    • Entsorgung von nicht benötigten und überlagerten Gefahrstoffen
    • ggf. Beschaffung von Chemikalien
    • System zur Identifikation von nicht benötigten Chemikalien einführen

  9. Gefahrstoffkataster erstellen
  10. Sicherheitsdatenblätter zusammenstellen
  11. Betriebsanweisungen erstellen bzw. anpassen
  12. Organisation der Sammlung und Entsorgung von Chemikalienabfällen
  13. Mängelmeldesystem einführen (z. B. Mitteilungsbuch für NW-Bereich)
  14. Weitere Aufgaben mithilfe von Checklisten planen

Wichtig für die Organisation:

  • Aufgaben auf die Kolleginnen/ Kollegen verteilen (namentliche Zuordnung!)
  • realistischen Zeitrahmen mit fristen festlegen
  • Aufgabenerledigung kontrollieren
  • Weiterentwicklung initiieren und kontrollieren
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