Logo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernLogo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernArbeitsschutz und Gesundheitsmanagement in Schulen und Studienseminaren

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Schimmelpilze in Räumen

Bekämpfungsmaßnahmen

Im Vordergrund steht eine gezielte Ursachenbekämpfung durch:

  • Veränderung des Wohnverhaltens, insbesondere der Heizungsgewohnheiten (z.B. gleichmäßiges Heizen, Räume möglichst nie völlig auskühlen lassen)
  • Veränderung der Lüftungsgewohnheiten (je nach Raumnutzung und Anzahl der Bewohner häufiger kurz lüften, bei weit geöffnetem Fenster)
  • Behebung der baulichen Mängel an Gebäuden (defekte Dachrinnen und Rohrleitungen, Mauerrisse, Außenputzschäden)
  • Zusätzliche Verbesserung der baulichen Situation (z.B. bessere Außendämmung, Isolierfenster mit ausreichender Zwangsbelüftung)
  • Einrichtungsgegenstände (z.B. Schrankwand) die direkt an Außenwände stellen, sondern Abstand für Luftzirkulation lassen


Darüber hinaus kann eine lokale Behandlung erfolgen durch:

  • Austrocknung der Befallstellen durch wechselndes Lüften und Heizen (jedoch Auskühlung unbedingt vermeiden)
  • Beseitigung von schimmelpilzbefallenen Materialien wie Tapeten, Holz oder Putz
  • Reinigung der Stellen mit Reinigungsmitteln, Essigessenz

Bitte nicht verwenden!!
Zur Bekämpfung werden im Handel verschiedene Chemikalien /z.B. auf der Basis von Natriumhypochlorit, Chlorbleichlauge oder Chlorverdünnungen) angeboten. Da ihre Wirksamkeit kaum zu belegen ist und gesundheitliche Beeinträchtigungen während und nach der Anwendung nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden können, sollten Sie derartige Mittel nicht benutzen.

Quelle: www.kreis-rendsburg-eckernfoerde.de

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