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10 Regeln für den Umgang mit Suchtproblemen am Arbeitsplatz

  1. Betrachten Sie die Abhängigkeit als eine Krankheit und das für Sie nicht nachvollziehbare Verhalten eines Abhängigen als krankheitsbedingt.
  2. Übernehmen Sie nicht die Rolle eines Arztes, eines Suchtberaters oder Therapeuten. Bleiben Sie Kollegin oder Kollege, äußern Sie ihre Sorgen über das Verhalten. Sprechen Sie mit dem Abhängigen, nicht über ihn.
  3. Bieten Sie Hilfe an, stellen Sie den Kontakt zu internen oder externen Beratungsstellen her. Händigen Sie dem Abhängigen evtl. Informationsmaterial aus, bleiben Sie mit ihm im Gespräch.
  4. Stecken Sie den Rahmen Ihres Hilfeangebotes ab: Arbeitssicherheit hat einen höheren Rang als das Vertuschen einer Trunkenheit.
  5. Versuchen Sie nicht, das Suchtproblem einer Lehrkraft allein zu lösen. Stimmen Sie die Vorgehensweise mit Ihrem Personalrat ab.
  6. Setzen Sie Grenzen, lassen Sie sich nicht erpressen, bleiben Sie sich selber treu und tun Sie das, was Sie für richtig halten.
  7. Versuchen Sie nicht, den Abhängigen durch Ihren starken Willen zu verändern und ihn mit Ihrer Hilfe zu verfolgen, damit er nun endlich begreift und sich eines Besseren besinnt. Nur der Abhängige selbst kann etwas gegen sein Problem tun.
  8. Bieten Sie immer wieder das Gespräch an, ziehen Sie aber einen Schlussstrich unter die Beziehung, wenn sich trotz Ihrer Hilfe nichts verändert.
  9. Halten Sie sich an die Abmachungen, die Sie mit einer betroffenen Lehrkraft getroffen haben. Konsequentes Vorgehen hilft.
  10. Vertuschen und zudecken verschlimmert das Problem. Sagen Sie der Lehrkraft, was Sie beobachten, wie es Ihnen damit geht und welche Schritte Sie jetzt unternehmen wollen.
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