Logo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernLogo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernArbeitsschutz und Gesundheitsmanagement in Schulen und Studienseminaren

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Zum eigenen Stressabbau und zum Ressourcenaufbau dienen alle Handlungen der Erholung, die den schädlichen, chronischen Stress reduzieren. Nicht zuletzt die Arbeit selbst, z.B. eine gut laufende Unterrichtsstunde, oder ein anregendes Gespräch mit einem sympathischen Kollegen oder einer netten Kollegin kann (fast) Erholung pur sein, bzw. ein Flow erleben ermöglichen. Im Idealfall sollte die Arbeit einige Erholungsaspekte bereit halten. Gerade wenn sich berufliche Belastungen nicht verringern lassen, ist es umso wichtiger, dass zumindest Erholung gelingt. Da im Lehrerberuf ein Teil der Arbeit zu Hause erledigt wird, und Arbeit und Freizeit schwieriger zu trennen ist, kommt daneben einer guten Selbstorganisation ein hoher Stellenwert zu.
Es gibt viele Dinge, die zur Erholung beitragen. Die meisten Menschen erholen sich am besten bei Tätigkeiten, die sie selbst als solche entdeckt  haben, die zu ihnen ganz persönlich passen und ihnen wichtig sind. Um sich dann auch noch erholt zu fühlen, braucht es auch eine Gedankliche Distanzierung von der Arbeit. Die Distanzierung dauert umso länger, je größer die Belastung war. Ein spätes Beenden der Arbeit bedeutet also, dass die Distanzierung nicht mehr vor dem Schlafengehen abgeschlossen werden kann. Grübeln am späten Abend führt dazu, dass der Schlaf kürzer und weniger erholsam wird.

Regeneration bedeutet zur Ruhe zu kommen und das Gefühl aufzutanken, Anregungen hingegen, wie das Ausüben von Hobbies und ehrenamtlichem Engagement fordern uns aktiv heraus. Wenn diese beiden Dimensionen gelebt werden, ist die Erholung am höchsten.

Die Erholungswelt wird von vielen Menschen nicht angemessen gepflegt, z.B. Freunde zu treffen – wer aber darin investiert, hat gute Chancen, sich später erholt zu fühlen!

(Anregungen aus AGIL- das Präventionsprogramm für Arbeit und Gesundheit im Lehrerberuf, Andreas Hillert, Schattauer Verlag)

 

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