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Depressionen

Depressionen gelten als die schwerwiegendste Form psychischen Leidens.

Ca. 15 % aller Erwachsenen erkranken mindestens einmal in ihrem Leben an einer Depression. 15% der Erkrankten begehen Selbstmord, damit besteht in dieser Bevölkerungsgruppe ein 40-fach erhöhtes Suizidrisiko!

Niedergeschlagenheit ist eine natürliche Reaktion z. B. auf den Verlust eines nahestehenden geliebten Menschen oder das Nichterreichen eines persönlich bedeutsamen Zieles. Nach einem schweren Schicksalsschlag ziehen sich die meisten Menschen vorübergehend zurück. Wenn dieser Rückzug chronisch wird und dann evtl. Selbstmordgedanken aufkeimen und/ oder durch Drogen (wie Tabletten/ Alkohol) Erleichterung gesucht wird, wachsen die Schwierigkeiten, den Alltag zu bewältigen.

Hauptmerkmal der Depressionen ist die gedrückte, schwermütige Stimmung, die sich in Form von Lustlosigkeit bis zu Verzweiflung manifestieren kann. Zusatzsymptome sind oft auch Angst/ Reizbarkeit / Ungeduld.

Der allgemeine Verlust an Freude/ Motivation ist ebenso kennzeichnend wie das negative Denken, das Gefühl der Überforderung und die Hoffnungslosigkeit.

Schuldgefühle, der Abbau der intellektuellen Leistungsfähigkeit und der soziale Rückzug werden begleitet von vegetativen (Appetit- und Schlafstörungen) und somatischen Störungen (z. B. Schmerzen aller Art)

Für Lehrkräfte gibt es keine konkreten Zahlen, aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass auch bei Lehrkräften mindestens (die durchschnittlichen) 15 % betroffen sind.

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