Logo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernLogo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernArbeitsschutz und Gesundheitsmanagement in Schulen und Studienseminaren

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Burnout, Maßnahmen

Es gibt Trainingsprogramme, um die persönlichen gesundheitsfördernden Fähigkeiten im Sinne der Verhaltensprävention zu erweitern.

Aus den Ergebnissen der Potsdamer Lehrerstudie wurden viele Maßnahmen zum Stressmanagement und zum Aufbau innerschulischer Unterstützungssysteme zur Verhaltens- und Verhältnisprävention entwickelt.

(Link zur pdf Datei Burnout)

Charakteristika des Risikotyps A

Spezifische Maßnahmen / Interventionen

Selbstüberforderung

Einseitige Betonung der Arbeit, exzessive Verausgabung

Unzufriedenheit, Unausgeglichenheit

  • Nein sagen lernen
  • Veränderung der individuellen Arbeitsorganisation und des Zeitmanagements
  • Koordinierung und Ausbalancierung von beruflichen Anforderungen, häuslichen Pflichten und Freizeitaktivitäten
  • Relativierung des Stellenwertes von Schule gegenüber anderen Bereichen des Lebens
  • Konflikt- und Stressbewältigungstraining zum Abbau von Ärger und Ungeduld, zur Erhöhung der Frustrationstoleranz und Verringerung der Verletzbarkeit
Charakteristika des Risikotyps B Spezifische Maßnahmen/ Interventionen

Eingeschränkte kommunikative Kompetenz

Defensive Problembewältigung Resignation, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung

  • Kommunikations- und Konfliktbewältigungstraining
  • Förderung offensiven Kommunikations- und Konfliktlösungsverhaltens
  • Coaching, ggf. auch Einzel- oder Gruppentherapie zur emotionalen Stabilisierung, Bewältigung von Angst
  • Stärkung des Selbstbewusstseins und der Selbstsicherheit

Die Entwicklung einer wertschätzenden kollegialen Interaktionskultur und der Aufbau eines schulischen Gesundheitsmanagements und andere Maßnahmen der Gesundheitsförderung sollten Bestandteil des Schulprogramms aller Schulen sein.

Betroffene und psychisch bereits stak betroffene Lehrerinnen und Lehrer finden Hilfe bei psychotherapeutisch ausgebildeten Psychologinnen und Psychologen oder können sich an die CARE Beratungsstellen wenden.

Eine erste Analyse der eigenen psychischen Belastungen lassen sich mit dem Selbstcheck Test zu CARE ermitteln.

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