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Burnout

„Burnout“ wird meist als ein Zustand chronischer Erschöpfung bezeichnet, wobei neben dem Gefühl der Verausgabung und Müdigkeit die emotionale Instabilität (Reizbarkeit / Weinerlichkeit / Zynismus) symptomatisch ist. Begleitet werden diese psychischen Symptome von psychosomatischen Beschwerden wie Kopf-/ Magenschmerzen/ Infektanfälligkeit/ Verdauungsproblemen.

Es gibt keine einheitliche Definition von „Burnout“ und dieses Syndrom findet sich nicht in den internationalen Klassifikationssystemen für Krankheiten (z. B. ICD 10). Die unter Burnout subsummierten Symptome weisen eine große Ähnlichkeit zu Depressionen auf.

In der Potsdamer Lehrerstudie werden auch ca. 30% der Berufsanfänger im Lehrerberuf dem Risikotyp B zugeordnet: dieser Typ steht für die Burnout - Symptomatik. Diese Ergebnisse widersprechen der These, dass die „Ausgebrannten“ einmal gebrannt haben. Und von den 30% der (Über -) Engagierten (Risikotyp A) werden nicht alle krank. Die Untersuchungsergebnisse legen nahe, dass die Lehrkräfte, die sich als Einzelkämpfer organisieren, also keine Unterstützung erfahren oder aktiv erbeten, mehr gefährdet sind die Burnout - Symptomatik zu entwickeln als Lehrkräfte, die auf ein tragfähiges berufliches und privates Netz zurückgreifen können.

Lehrkräfte, die unrealistische Ziele in ihrer beruflichen Tätigkeit erreichen wollen, oder die erreichten beruflichen Erfolge subjektiv nicht würdigen können, laufen ebenfalls Gefahr, die genannten Symptome auszubilden.

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