Logo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernLogo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernArbeitsschutz und Gesundheitsmanagement in Schulen und Studienseminaren

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Empirische Ergebnisse der Lehrergesundheitsforschung

Die hohe Frühpensionierungsrate bei Lehrkräften ist ein Indikator für die hohe berufliche Belastung sprich Fehlbeanspruchungen durch den Lehrerberuf.

52% der frühpensionierten Lehrkräfte scheiden aufgrund psychischer Erkrankungen aus dem Dienst aus, wobei die Wechselwirkungen zwischen psychischen Belastungen und somatischen Erkrankungen bekannt sind.

In der Potsdamer Lehrerstudie (Schaarschmidt/ Kieschke) fanden sich in einer Stichprobe von über 7000 Lehrkräften in allen Bundesländern und allen Schulformen fast 60% Lehrkräfte, die einem problematischen Beanspruchungsmuster zugeordnet werden, d. h. gefährdet sind, die beruflichen Beanspruchungen langfristig nicht erfolgreich bewältigen zu können und zu erkranken.

Neben individuellen Dispositionen (wie z. B. Erholungsfähigkeit, Belastbarkeit) belegen die Forschungsergebnisse die Bedeutsamkeit der Kommunikation und Kooperation im Kollegium. Soziale Unterstützung  - sowohl im Kollegium als auch durch die Schulleitung – stellt eine wichtige Ressource der Gesundheit der Lehrkräfte dar.

Auch andere relevante Belastungen, wie die Herausforderung durch schwierige Schülerinnen und Schüler  (Freiburger Studie) – können nicht individuell sondern nur kollegial und institutionell, z. B. durch Fortbildungsmaßnahmen und kollegiale Beratung abgebaut werden.

Es liegen diverse Untersuchzungen zur Lehrergesundheit vor, u. a. seit 2009 die Ergebnisse der OECD Studie TALIS

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