Logo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernLogo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernArbeitsschutz und Gesundheitsmanagement in Schulen und Studienseminaren

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Gefährdungen durch Näharbeiten im Bereich Textiles Gestalten

Bei der Textilverarbeitung im Unterricht wird maschinell genäht und gebügelt. Daneben werden vielfältige reine Handarbeitstechniken ohne Maschineneinsatz ausgeführt.

Falsche Sitzhaltung, zum Verg. anklicken Beim Arbeiten mit der Nähmaschine entstehen Gefährdungen durch:
  • Haltungsschäden durch falsche Sitzhaltung
  • Falsche oder zu geringe Beleuchtung
  • Fehlende Sichtverbindung nach draussen (Tageslicht stimmt unersetzlich positiv)
  • Nicht höhenverstellbares Untergestell
  • fehlende Notausschalter

Nähmaschinenarbeitsplätze sind grundsätzlich als Einzelarbeitsplätze konzipiert. Besondere Gefährdungen entstehen, wenn zu zweit an einer Maschine gearbeitet wird. Dadurch ist die Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Außerdem kann es zu schmerzhaften Fingerdurchstichen kommen, wenn z.B. Fußpedal und Nadelbereich von zwei Schülern oder Schülerinnen gleichzeitig benutzt werden.

Weitere Gefährdungen entstehen

  • Durch die mit grosser Kraft und Geschwindigkeit sich bewegenden Funktionsteile
  • Falsche Stoffführung, Finger können in den Gefahrenbereich kommen
  • Unsachgemässer Wechsel von Nadel und Faden (Maschine aus, Füße vom Pedal)
  • Einzugsgefahr durch offene Kleidung, Bänder, Haare
  • Zu geringe Tiefe des Maschinentisches (550mm)
Fingerabweiser
  • Fehlende sicherheitstechnische Ausstattung: Fehlender Fingerabweiser,
Schutzbügel am Fadengeber
  • Fehlenden Schutzbügel,
Keilriemenschutz
  • Fehlender Keilriemenschutz
  • Fehlender Notausschalter

Quellen:

Sicherheit im Unterricht, Ein Handbuch für Lehrkräfte im Lernbereich Lebensmittel- und Textilverarbeitung GUV. Best. Nr. GUV-SI 8042 (GUV 57.1.30.7) Ausgabe 06/2007

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