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Gefährdungen beim Löten, Schweißen

Zum Löten wird im Technikunterricht / Werkunterricht in den meisten Fällen ein elektrischer Lötkolben oder eine Lötstation verwendet.

  • Die Temperatur an der Lötkolbenspitze beträgt, je nach der Bauart des Lötkolbens, 250 Grad bis 400 Grad Celsius.


Auf die Verbrennungsgefahr ist besonders hinzuweisen.

  • Beim Löten entstehen gesundheitsschädliche Dämpfe.
  • Beim Ablegen des Lötkolbens besteht die Gefahr, dass der heiße Kolben die elektrische Zuleitung verschmort.
  • Wenn leicht entzündbares Material dem heißen Lötkolben zu nahe kommt, kann es zu offenem Feuer kommen.
Das häufig verwendete Lötzinn (Sn60 Pb38 Cu2) enthält 38% Blei.

Ab 2006 ist kein Bleianteil im Lötzinn mehr erlaubt.

Da Blei gesundheitsschädlich ist, darf Lötzinn niemals in den Mund genommen werden.


Auch der im Handel angebotene umweltfreundliche Lötdraht Sn63 Pb35,6 Ag1,4 enthält Blei.

Kartuschenbrener
  • Das Ventil eines Kartuschenbrenners kann undicht sein: Gas kann unbemerkt ausströmen.
  • Der Brenneraufsatz ist nicht fest mit der Gaskartusche verschraubt.

Quelle: Bundesverband der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand:
GUV-SI 8036 - 8043 (alt: GUV 57.1.30); Sicherheit im Technik-Unterricht

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