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Sport - Gefährdungen im Fachunterricht - Laufen, Springen und Werfen


Quelle: Bundesverband der Unfallkassen, September 2002 (Werte in %)

Hochsprung

  • Der Ständer ist nicht stabil (er darf beim Reißen der 1. Latte nicht umkippen).
  • Die Füße des Ständers sind nicht abgedeckt (mit einer 2. Matte).
  • Die Latte ist nicht lang genug (4,00 Meter).
  • Die Latte ist beschädigt.
  • Die Matte ist nicht weich und/oder nicht ausreichend groß (2,50 m breit, 4 m lang, 50–60 cm hoch; die Seiten sind nicht mit zusätzlichen Matten absichern).
  • Die Anlaufbahn ist nicht hindernisfrei und nicht rutschhemmend.
  • Beim Anfängerunterricht werden keine nachgebenden, elastischen Bänder als Lattenersatz eingesetzt (z.B. Elastikband, Zacharias-Band).
  • Beim Anfängerunterricht werden, auch wenn über geringe Höhen gesprungen wird, keine Matten ausgelegt.

Weitsprung

  • Der Absprungbalken ist nicht stabil und nicht rutschfest.
  • Der Absprungbalken ist nicht plan mit der Anlauffläche.
  • Der Absprungbalken weist Mängel auf (Spalt, Splitter, Unterbau gebrochen).
  • Der Absprungbalken ist verschmutzt oder nass.
  • Die Sprunggrube ist nicht gleichmäßig mit lockerem Sand aufgefüllt (nach den Sprüngen werden Löcher nicht ausgeglichen).
  • Die Sprunggrube ist nicht frei von Gegenständen (Steinen, Glasscherben, Messband, Rechen).
  • Der Anlauf ist nicht einsehbar.
  • Der Anlauf ist nicht hindernisfrei (Anlauf-Kontrollmarken außerhalb der Laufbahn aufstellen; Steine, Scherben, herumliegende Gegenstände beseitigen).

Lauf

  • Die Bahn ist nicht frei von Hindernissen (Bälle, Startmaschinen, Laub).
  • Der Auslauf hinter der Ziellinie ist nicht ausreichend.
  • Die inneren und äußeren Bahnbegrenzungen sind nicht plan.
  • Der Querverkehr ist nicht ausgeschaltet.

Wurf- und Stoßdisziplinen

  • Bei der Planung und Durchführung des Unterrichts wird nicht darauf geachtet, dass Treffer durch Wurfgeräte verhindert werden.
  • Bei gleichzeitig übenden Klassen sind die Übungen nicht so koordiniert, dass es keine räumlichen Überschneidungen geben kann. Während des Unterrichts wird das Umfeld insgesamt kontrolliert.
  • Im Gruppenunterricht wird nicht darauf geachtet, dass in der Wurfgruppe in etwa leistungsgleiche Schüler zusammenkommen.
  • Bei Gruppenarbeit einer Klasse wird nicht darauf geachtet, dass nur eine Gruppe mit der Lehrkraft Wurfdisziplinen übt.
  • Beim Kugelstoßen bzw. Speerwerfen wird das Zurücktreten nach dem Stoß bzw. Wurf nicht geübt.
  • Es ist nicht sichergestellt, dass ein Zurückwerfen der Geräte auf alle Fälle vermieden wird.
  • Das Zurückholen der Wurfgeräte ist nicht organisiert (z.B. gemeinsames Zurückholen).
  • Es wird nicht darauf geachtet, dass sich Werfende niemals gegenüberstehen.
  • Es wird nicht darauf geachtet, dass herumliegende Wurfgeräte Schülerinnen und Schüler nicht gefährden.
  • Der Seitenabstand der Schülerinnen und Schüler 11. bei Schleuderball, Kugel und Speer ist nicht ausreichend (3 bis 5 Meter).
  • Die Anlaufbahnen und Stoßanlagen sind unsauber (eventuell Besen, Lappen oder Schaber bereithalten).
  • Der Stoßbalken ist beim Kugelstoßen unbefestigt.
  • Das Übungsfeld ist nicht auffallend gekennzeichnet (am besten mit Signalleinen).
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