Logo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernLogo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernArbeitsschutz und Gesundheitsmanagement in Schulen und Studienseminaren

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Maßnahmen Strahlenschutz

Ionisierende Strahlung

Hinweise entnehmen Sie bitte dem aktuellen Erlass Sicherheit im Unterricht sowie den Richtlinien zur Sicherheit um Unterricht (RiSU, siehe dort I-8, I-9 sowie III-5).

Optische Strahlung

  • Informationen hierzu finden Sie in den RiSU, dort III-5.

Elektromagnetische Felder

  • Die die EU-Arbeitsschutz-Richtlinie 2013/35/EU trat 2013 in Kraft und soll von den Mitgliedsstaaten bis zum 1. Juli 2016 in nationales Recht umgesetzt werden.
  • Der Schutz von Beschäftigten vor Gefährdungen durch elektromagnetische Felder ist bislang in Deutschland durch das Arbeitsschutzgesetz und durch spezielle berufsgenossenschaftliche Vorschriften (z. B. BGV/BGR B11) und Informationsschriften (z. B. BGI 839, BGI 5111) abgedeckt.

Bitte beachten Sie hierzu die Links in der rechten Randspalte.


Weitere Hinweise zur Neuregelung des Strahlenschutzes finden Sie auf der Internetseite der Niedersächsischen Landesschulbehörde.


 Strahlenschutzbeauftragter

  • Neue Strahlenschutzbeauftragte müssen vor ihrer Bestellung die entsprechende Fachkunde in einem vom Umweltministerium anerkannten zweitägigen Kurs erwerben.
  • Alle Strahlenschutzbeauftragten müssen ihre Fachkunde spätestens alle fünf Jahre in einem vom Umweltministerium anerkannten eintägigen Kurs aktualisieren.
  • Grundsätzlich genügt es, wenn an Schulen, in denen mit radioaktiven Stoffen und/oder Schulröntgeneinrichtungen umgegangen wird, ein bis zwei Strahlenschutzbeauftragte bestellt sind. Es muss nicht jede Fachlehrerin oder jeder Fachlehrer, die oder der in seinem Unterricht radioaktive Stoffe einsetzt, zum Strahlenschutzbeauftragten bestellt worden sein.
  • Strahlenschutzbeauftragte müssen ihre Kenntnisse im Strahlenschutz an Kolleginnen und Kollegen weitergeben, die radioaktive Stoffe im Unterricht einsetzen wollen.
  • Alle Beschäftigten, die mit radioaktiven Stoffen oder Schulröntgen-einrichtungen umgehen, sind vom Strahlenschutzbeauftragten jährlich und vor Aufnahme ihrer Tätigkeit zu unterweisen. Die Unterweisung ist schriftlich zu dokumentieren und von den Unterwiesenden gegenzeichnen zu lassen.

"Radioaktive Stoffe" sind alle Materialien, die aufgrund ihrer Strahlung zu Unterrichtszwecken eingesetzt werden. Beim Umgang mit radioaktiven Stoffen wird in genehmigungsfreien und genehmigungsbedürftigen Tätigkeiten unterschieden.

Genehmigungsfreier Umgang mit radioaktiven Präparaten

Genehmigungs- und anzeigefrei ist der Umgang mit Präparaten, die eine Bauartzulassung besitzen. Die Bauartzulassung (Zulassungsschein) muss in der Schule vorliegen. siehe Strahlenschutzverordnung

Die Präparate müssen :

  • in Schutzbehältern gelagert werden und gegen unbefugten Zugriff gesichert sein.
  • dauerhaft mit dem Strahlenwarnzeichen gekennzeichnet sein.
  • in zehnjährigem Turnus zur Dichtheitsprüfung (Stichtag für den Übergang ist der 01.08.2006). Die Dichtheitsprüfung entfällt, wenn dieses im Zulassungsschein als frei formuliert wird. Der Widerruf von Zulassungen ist zu beachten.

Die Schule muss sicherstellen, dass

  • Schüler die Präparate nur unter ständiger Aufsicht verwenden können.
  • jährlich zum 31.01. eine Bestandsmeldung an Stoffen mit Halbwertzeiten von mehr als 100 Tagen auf dem Dienstweg dem GAA zugeht.

Jeder Nutzer darf Präparate nur bestimmungsgemäß verwenden und darf keine Veränderungen an den Umhüllungen vornehmen.

 Schulische Anlagen

Schul- Röntgenanlagen müssen eine Bauartzulassung besitzen, die nicht widerrufen wurde und dürfen nur eingesetzt werden, wenn die letzte Prüfung weniger als fünf Jahre zurückliegt.

Die erstmalige Inbetriebnahme ist dem Gewerbeaufsichtsamt mitzuteilen.

Aufgaben der staatlichen Gewerbeaufsichtsämter in Niedersachsen

  • Genehmigung

    • des Betriebs von Röntgeneinrichtungen und Beschleunigern
    • des Umgangs und der Entsorgung sonstiger radioaktiver Stoffe
    • des Einsatzes beruflich strahlenexponierter Personen in fremden Anlagen und Einrichtungen einschließlich der Registrierung von Strahlenpässen

  • Aufsicht über die Beförderung von sonstigen radioaktiven Stoffen, Kernbrennstoffen und Großquellen

  • Entgegennahme von Anzeigen bei Verlust, Fund und Unfällen mit sonstigen radioaktiven Stoffen

Röntgengeräte sind einmal in fünf Jahren vorzustellen. Dabei sind vorzulegen:

  • die Prüfakte, die auch die Anzeige über die Inbetriebnahme enthält,
  • einen Abdruck des Zulassungsscheins,
  • die Qualitätsprüfung beim Hersteller und
  • die bisherigen Prüfergebnisse
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