Logo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernLogo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernArbeitsschutz und Gesundheitsmanagement in Schulen und Studienseminaren

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Maßnahmen Strahlenschutz

Ionisierende Strahlung

Hinweise entnehmen Sie bitte dem aktuellen Erlass Sicherheit im Unterricht sowie den Richtlinien zur Sicherheit um Unterricht (RiSU, siehe dort I-8, I-9 sowie III-5).

Optische Strahlung

  • Informationen hierzu finden Sie in den RiSU, dort III-5.

Elektromagnetische Felder

  • Der Schutz von Beschäftigten vor Gefährdungen durch elektromagnetische Felder ist bislang in Deutschland durch das Arbeitsschutzgesetz und durch spezielle berufsgenossenschaftliche Vorschriften abgedeckt.

Weitere Hinweise zur Neuregelung des Strahlenschutzes finden Sie auf der Internetseite der Niedersächsischen Landesschulbehörde.


Strahlenschutzbeauftragte/r

  • Neue Strahlenschutzbeauftragte müssen vor ihrer Bestellung die entsprechende Fachkunde in einem vom Umweltministerium anerkannten zweitägigen Kurs erwerben. Aktuelle Veranstaltungsangebote werden über die VeDaB veröffentlicht (Fachkunde im Strahlenschutz - Neuerwerb).
  • Alle Strahlenschutzbeauftragten müssen ihre Fachkunde alle fünf Jahre in einem vom Umweltministerium anerkannten eintägigen Kurs aktualisieren. Aktuelle Veranstaltungsangebote werden über die VeDaB veröffentlicht (Fachkunde  für Strahlenschutz - Aktualisierung).
  • Auf welchen rechtlichen Grundlagen beruht dies?
    An Schulen, in denen mit radioaktiven Stoffen und/oder Schulröntgeneinrichtungen umgegangen wird, müssen ein (bis zwei) Strahlenschutzbeauftragte bestellt werden. Nicht jede Fachlehrerin/Fachlehrer, die/der in ihrem/seinem Unterricht radioaktive Stoffe einsetzt, muss zum Strahlenschutzbeauftragten bestellt worden sein.
  • Alle Lehrkräfte mit den Fakultas Physik und/oder Chemie, die mit radioaktiven Stoffen oder Schulröntgeneinrichtungen umgehen, sind vom Strahlenschutzbeauftragten jährlich und vor Aufnahme ihrer Tätigkeit zu unterweisen. Die Unterweisung ist schriftlich zu dokumentieren und von den Unterwiesenen gegenzeichnen zu lassen.

"Radioaktive Stoffe" sind alle Materialien, die aufgrund ihrer Strahlung zu Unterrichtszwecken eingesetzt werden. Beim Umgang mit radioaktiven Stoffen wird in genehmigungsfreien und genehmigungsbedürftigen Tätigkeiten unterschieden.

Genehmigungsfreier Umgang mit radioaktiven Präparaten

Genehmigungs- und anzeigefrei ist der Umgang mit Präparaten, die eine Bauartzulassung besitzen. Die Bauartzulassung (Zulassungsschein) muss in der Schule vorliegen. (siehe Strahlenschutzverordnung)

Die Präparate müssen :

  • in Schutzbehältern gelagert werden und gegen unbefugten Zugriff gesichert sein,
  • dauerhaft mit dem Strahlenwarnzeichen gekennzeichnet sein,
  • in zehnjährigem Turnus zur Dichtheitsprüfung (Stichtag für den Übergang ist der 01.08.2006). Die Dichtheitsprüfung entfällt, wenn dieses im Zulassungsschein als frei formuliert wird. Der Widerruf von Zulassungen ist zu beachten.

Die Schule muss sicherstellen, dass

  • Schüler die Präparate nur unter ständiger Aufsicht verwenden können,
  • jährlich zum 31.01. eine Bestandsmeldung an Stoffen mit Halbwertzeiten von mehr als 100 Tagen auf dem Dienstweg dem Gewerbeaufsichtsamt (GAA) zugeht.

Jede/r Nutzer/in darf Präparate nur bestimmungsgemäß verwenden und keine Veränderungen an den Umhüllungen vornehmen.

Schulische Anlagen

Schul- Röntgenanlagen müssen eine Bauartzulassung besitzen, die nicht widerrufen wurde und dürfen nur eingesetzt werden, wenn die letzte Prüfung weniger als fünf Jahre zurückliegt.

Die erstmalige Inbetriebnahme ist dem Gewerbeaufsichtsamt mitzuteilen.

Röntgengeräte sind einmal in fünf Jahren vorzustellen. Dabei sind vorzulegen:

  • die Prüfakte, die auch die Anzeige über die Inbetriebnahme enthält,
  • einen Abdruck des Zulassungsscheins,
  • die Qualitätsprüfung beim Hersteller und
  • die bisherigen Prüfergebnisse.
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