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Laborkleidung

Schutzkittel

Die üblichen Anforderungen (im Brandfall nicht schmelzend, lang und hoch geschlossen, vorne knöpfbar) sollten bekannt sein.

Weite Ärmel sind bequem beim An- und Ausziehen, hängen beim Arbeiten jedoch herunter und tauchen leicht in Chemikalien ein. Besser sind Kittel mit z.B. zuknöpfbaren Ärmelbündchen.

Kommen Schutzkittel mit dem in Kontakt, vor dem sie schützen sollen, so haben sie ihre Schutzwirkung verloren, da das Textilgewebe keine undurchdringliche Barriere darstellt, sondern im Gegenteil Chemikalien aufsaugt bzw. festhält.
An dieser Tatsache wird am deutlichsten, dass der Schutzkittel tatsächlich gar kein Schutzkittel, sondern eher ein "Anzeigekittel" ist: Chemikalien können auf der einheitlich weißen Textiloberfläche rasch bemerkt werden. Ein solcherart kontaminierter Kittel muss sofort ausgezogen werden, da er durch den dauernden Chemikalienkontakt seine(n) Träger(in) mehr gefährdet als schützt.

Gerade in einem Praktikum, wo die Geschicklichkeit erst noch erlernt werden muss, ist überdurchschnittlich häufig damit zu rechnen, dass Chemikalien auf die Kittel der Schülerinnen und Schüler gelangen. Damit diese in solch einem Fall weiterarbeiten können und nicht erst auf die Reinigung des Kittels warten müssen, brauchen sie mindestens einen zweiten Kittel zum Wechseln. Es sollte darauf geachtet werden, dass hygienisch einwandfreie Kittel getragen werden.

Quelle: Dr. Th. Lehmann - FU Berlin

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