Logo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernLogo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernArbeitsschutz und Gesundheitsmanagement in Schulen und Studienseminaren

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Maßnahmen

Chemische Gefährdungen

  • Gefahrstoffe sind immer und unabhängig von ihrer Behältergröße, als solche zu kennzeichnen.
  • Die Verwendung geeigneter Handschuhe, verhindert den Hautkontakt mit gesundheitsschädigenden Stoffen. 
  • Monomere niemals mit den Fingern verarbeiten. Stattdessen spezielle Behälter und Instrumente verwenden.Brennöfen mit einer Absaugvorrichtung versehen. 
  • Behälter mit Chemikalien sind zu schließen oder abzudecken. Es muss eine ausreichende Lüftung oder Absaugung möglich sein. 
  • Arbeitsplätze und Bewegungsflächen so gestalten und organisieren, dass ein versehentliches Umstoßen oder ungewollter Kontakt mit gefährlichen Chemikalien verhindert wird. 
  • Bereitstellen einer Augendusche.

 

Biologische Gefährdungen

  • Erstellen eines Desinfektionsplanes. 
  • Alle Materialien aus der Mundhöhle des Patienten mit geeigneten Mitteln desinfizieren. So wird die Verbreitung von Krankheitserregern im Labor verhindert. 
  • Verwendung von Einmalhandschuhen. 
  • Bereitstellung geeigneter Reinigungs- und Desinfektionsmittel für die Haut. 
  • Ermöglichung von Schutzimpfungen (z.B. Grippeschutz, Hepatitis, Tuberkulose)
  • Es können Vorsorgeuntersuchungen erforderlich sein. 

 

Mechanische und Physikalische Gefährdungen

  • Das Tragen eines Laborkittels oder anderer eng anliegender Arbeitskleidung.
  • Verwendung von Schutzbrillen, Schutzscheiben, Abdeckhauben und ähnliches, um Augen vor herumfliegenden Partikeln zu schützen.
  • Bei der Arbeit an rotierenden Werkzeugen keine Handschuhe tragen. Lange Haare zusammenbinden. Eng anliegende Kleidung tragen. 


Thermische Gefährdungen

Unterweisung der Mitarbeiter über den Umgang mit:

  • Löt- und Schweißgeräten
  • Gasbrennern
  • Brennöfen
  • Dampfstrahlgeräten
  • Elektrische Heizgeräte


Alle Geräte und Betriebsmittel sind nur in einem einwandfreien Zustand zu verwenden. Sie müssen regelmäßig gewartet sowie ggf. repariert und instand gesetzt werden. 

 

Gefährdung durch Stäube in der Atemluft

  • Grundsätzlich ist die Entstehung von Staub zu vermeiden. Wenn möglich, ist eine Nassverarbeitung einer Trockenverarbeitung vorzuziehen. Arbeiten bei denen die Entstehung von Staub nicht verhindert werden kann, in einem separaten Raum durchführen. Diesen Raum täglich nass reinigen, um abgelagertem Staub zu entfernen.
  • Durch Absaugung oder Belüftungsanlagen für einen ausreichenden Luftaustauch und Frischluft sorgen. 
  • Bei Filteranlagen, nur geprüfte Filter, mindestens der Staubklasse M verwenden sowie die Hinweise des Herstellers zur Handhabung und Entsorgung beachten.

Hautbelastungen

  • Hautkontakt mit sensibilisierenden Stoffen, Gips, Gipsschlamm und Nässe vermeiden. 
  • Erstellung eines Hautschutzplans sowie Bereitstellung von Hautpflegemitteln.

Ergonomie

  • Individuelle Anpassung der Tischhöhen für jeden Mitarbeiter.
  • Als Sitzgelegenheit höhenverstellbare Drehstühle mit verstellbarer Rückenlehne verwenden.
  • Durch Armstützen am Stuhl oder entsprechend gestalteter Arbeitstische das Ablegen der Ellenbogen und der Unterarme ermöglichen.
  • Eine ausreichende Beleuchtung im Raum sowie eine Arbeitsplatzleuchte für jeden Tisch bereitstellen. 
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