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Gefährdungen durch Arbeiten mit Papier und Pappe

In Werkstätten des Berufsfelds Farbtechnik und Raumgestaltung werden aus Papier und Pappe Objekte hergestellt. Die Werkstoffe werden dazu mit Scheren und Messern geschnitten, gefaltet und mit Klebern geklebt.

Hierbei entstehen Gefährdungen beim Schneiden an der Papierschneidemaschine durch:

  • Durch ein zu lockeres, selbstfallendes Obermesser
  • Fehlende Einweisung
  • Fehlendes Schloss, welches die Maschine vor Unbefugten schützt

Beim Arbeiten mit Scheren entstehen Gefährdungen durch:

  • Falsche Schneidetechnik (vom Körper weg, Schere ganz öffnen, nicht schnippeln, Stoff muss eben auf der Unterlage liegen)
  • Unsachgemässem Weitergabe/ Lagerung von Scheren
  • Stumpfe Scheren, die zuviel Kraftaufwand verlangen, was zu Verletzungen führt.
  • Nicht zweckbestimmten Einsatz der vielen unterschiedlichen Scheren

Beim Arbeiten mit Abbrechmessern entstehen Gefährdungen durch:

  • Freies Schneiden (nicht am Lineal)
  • Falsche Griffhaltung (notwendig, um Kraft zu steuern und Ausbiegen und Abrutschen zu verhindern)
  • Position der haltenden Hand vor dem Messer (besser hinter! dem Messer)
  • Unsichere Entsorgung der abgebrochenen Klingen
  • Abbrechen der Klingen ohne Zange
  • Stumpfe Klingen
  • Schneiden auf ungeeignetem Grund
  • Zu weit oder zu wenig ausgefahrene Klinge

Beim Arbeiten mit Klebern entstehen Gefährdungen durch:

  • Verbrennungsgefahr bei Heißkleber
  • Lösemittelhaltige Kleber
  • Offene Flamme
  • Nichtgewählte Ersatzstoffe
  • Nicht Beachtung des Cyanacrylatkleberverbots in Schulen (Sekundenkleber)
  • Schnüffeln (absichtliches Einatmen der Dämpfe)

Quellen: BAGUV, Sicherheit im Unterricht, Ein Handbuch für Lehrkräfte im Lernbereich Papier, Best. Nr. GUV-SI 8037 (GUV 57.1.30.2) , Ausgabe Januar 1996

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