Logo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernLogo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernArbeitsschutz und Gesundheitsmanagement in Schulen und Studienseminaren

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Gefährdungen durch Beschichtungsarbeiten

Die Beschichtungsarbeiten in der Malerwerkstatt werden mit unterschiedlichen Farben und Lacken ausgeführt von denen Gefährdungen ausgehen. Vor allem lösemittelhaltige Lacke, insbesondere, wenn sie auch noch aromatische Lösemittel enthalten, sind problematisch. Aber auch für wasserverdünnbare Dispersionslacke und sogar einfache Dispersionsfarben gibt es in den sicherheitstechnischen Datenblättern Hinweise auf Gefährdungen...

Diese Gefährdungen entstehen z.B. :

  • Durch Hautkontakt beim Umfüllen, Abfüllen
  • Durch Überkopfarbeiten ohne Schutzbrille
  • Durch Lösemitteldämpfe oder Aerosole beim Lackieren, die über die Atemwege aufgenommen werden können.
  • Durch ungenügende Lüftung
  • Sogar durch die wenigen Restlösemittel in nicht "LF- freien" Kunststoffdispersionsfarben, wenn z.B. zeitgleich 12 Schülerinnen und Schüler in einer Werkstatt damit Beschichtungen ausführen.
  • Durch hautresorptive Bestandteile , für die die Einhaltung des Luftgrenzwertes nicht ausreicht (Ethylbenzol, Toluol, Isopropylbenzol ...meist aromatische Lösemittel)
  • Durch mangelnde oder nicht benutzte pers. Schutzausrüstung (hier korrekt)
  • Durch fehlende oder funktionsunfähige Absauganlagen
  • Durch zu laute Maschinengeräusche
  • Durch das Vorhandensein von Zündquellen
  • Durch zu schlechte Beleuchtung
  • Durch fehlende Feuerlöscheinrichtungen
  • Durch fehlende arbeitsplatzbezogene Unterweisungen
  • Durch mangelhafte Hautpflege
  • Durch nicht entfernte, "leerer" Gebinde, die Lösemitteldämpfe dauernd abgeben und das Raumklima belasten.

Sowie :

 

  • Durch Lagerung zu großer Werkstoffmengen für einen Tagesbedarf am Arbeitsplatz
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