Gefährdungen durch Beschichtungsarbeiten

Auch wenn versucht wird, auf harmlosere wasserverdünnbare Systeme auszuweichen, werden im Berufsbereich Farbtechnik und Raumgestaltung in der Lackierwerkstatt Beschichtungsarbeiten mit hochwertigen Reaktionsbindemitteln ausgeführt.

Hierbei entstehen z.B. Gefährdungen :

  • Durch Hautkontakt beim Umfüllen, Abfüllen
  • Durch Lösemitteldämpfe oder Aerosole, die über die Atemwege aufgenommen werden können. (Auch an benachbartem Arbeitsplatz)
  • Durch hautresorptive Bestandteile , für die die Einhaltung des Luftgrenzwertes nicht ausreicht (Ethylbenzol, Toluol, Isopropylbenzol ...meist aromatische Lösemittel)
  • Durch hautresorptive Bestandteile , für die die Einhaltung des Luftgrenzwertes nicht ausreicht (Ethylbenzol, Toluol, Isopropylbenzol ...meist aromatische Lösemittel)
  • Durch mangelnde oder nicht benutzte pers. Schutzausrüstung (hier korrekt)
  • Durch fehlende oder funktionsunfähige Absauganlagen
  • Durch zu laute Maschinengeräusche

Im Bild fehlerhaft: Kein Gehörschutz

  • Durch das Vorhandensein von Zündquellen
  • Durch zu schlechte Beleuchtung
  • Durch fehlende Feuerlöscheinrichtungen
  • Durch fehlende arbeitsplatzbezogene Unterweisungen
  • Durch mangelhafte Hautpflege (Autolacke haften besonders hartnäckig auch an Händen und sind schwer zu entfernen)

Sowie :

  • Durch unsicher befestigte Lackierobjekte
  • Durch nicht entfernte, entleerte Gebinde
  • Durch Lagerung zu großer Werkstoffmengen für einen Tagesbedarf am Arbeitsplatz