Logo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernLogo zeigt ein stilisiertes Auge mit vier farbigen WimpernArbeitsschutz und Gesundheitsmanagement in Schulen und Studienseminaren

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Gefährdungen durch elektrische Hochspannung:

Dass es bei Arbeiten an der Zündanlage eines Kraftfahrzeuges sowohl sekundärseitig als auch primärseitig zu lebensbedrohenden Gefährdungen kommen kann, ist seit langem bekannt. Bei Arbeiten im Bereich von Zündanlagen sind entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.

Zündanlagen sind in Schulen oft diskret aufgebaut, z. B. an Schulungsständen oder bei Versuchsaufbauten zur Funkenstreckenmessung. Hier kann es sehr leicht zu Hochspannungskontakt kommen.

Auch an lauffähigen Schulungsmotoren sind für Messübungen hochspannungsführende Bauteile leicht zugänglich.

Mittlerweile ist in vielen Fahrzeugen durch die Lichttechnik mittels Gasentladungslampen eine weitere Hochspannungsquelle hinzugegkommen.

Auch bei den so genannten Xenonlampen treten mehrere hundert Volt Spannung auf.

Im Zuge der Elektromobilität bzw. der Hybridtechnologie kommen künftig weitere Hochspannungsquellen mit ensprechenden Gefährdungen auf die Fahrzeugtechnik zu.

Die im Sommer 2013 gültig gewordenen neuen Rahmenlehrpläne für Kraftfahrzeugmechatroniker weisen in den Lernfeldern Inhalte zum Thema "Hochvolttechnik" aus. Etliche Schulen, z. B. in Niedersachsen die "Innovations- und Zukunftszentren", sind bereits mit Fahrzeugen in Hochvolttechnik bzw. entsprechenden Lehrmitteln ausgestattet.

Alle Personen, die an diesen Fahrzeugen arbeiten, müssen über die erforderlichen Qualifikationsnachweise verfügen.

Quellen:
Hochvoltsysteme in Kraftfahrzeugen, BGI 8686

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