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Gefährdungen und Maßnahmen - Elektro/Strom

Im Bereich der Hauswirtschaft und der Küchen werden viele elektrotechnische Arbeitsmittel verwendet. Im Allgemeinen unterscheidet der Arbeitsschutz zwischen fest eingebauten bzw. ortsunveränderlichen elektrischen Arbeitsmitteln, wie z. B. Backöfen und Herde, und ortsveränderlichen elektrischen Arbeitsmitteln, wie z. B. Handrührgeräte oder Kaffeemaschinen. Neben den mechanischen Gefährdungen durch rotierende Werkzeuge oder den heißen Oberflächen, kommt hier immer noch die Gefahr eines Stromschlages hinzu. Die Gefährdungen durch den Strom werden im Bereich Hauswirtschaft und Küche insofern erhöht, dass sich die Arbeitsmittel selber sowie auch die Zuleitungskabel, häufig in nasser bzw. feuchter Umgebung befinden.

Aus diesem Grund gelten für alle elektrischen Arbeitsmittel klare Regelungen:

Regelmäßige Prüfungen

  • Alle Steckdosen müssen über einen zentralen Punkt abschaltbar sein.
  • Vor jeder Inbetriebnahme sind die Gehäuse und die Zuleitungskabel der Arbeitsmittel einer Sichtprüfung zu unterziehen.
  • Die elekt. Arbeitsmittel sind vor Nässe und Feuchtigkeit zu schützen.
  • Geeignte Ablageflächen für die Arbeitsmittel schaffen.
  • E- Check für ortsunveränderliche Arbeitsmittel = alle 4 Jahre
  • E-Check für alle ortsveränderlichen Arbeitsmittel = Min. Jährlich

Betriebliche Regelungen festlegen

Das Bild zeigt eine Betriebsanweisung. Beispielhaft wird hier eine Fritteuse behandelt.
  • Die Funktionen der Maschinen müssen vor Arbeitsaufnahme überprüft werden,
  • Für dieTätigkeiten müssen Gefährdungsbeurteilungen erstellt werden. Die daraus resultierenden Betriebsanweisungen müssen ausgehängt werden.
  • Anhand der Betriebsanweisungen sind regelmäßige Unterweisungen aller Beschäftigten durchzuführen.
  • Defekte Arbeitsmittel müssen sofort aus dem Arbeitsprozess genommen werden und entsprechend gekennzeichnet werden.
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