Informationen für Ratsuchende

CARE-Beratung unter Coronabedingungen

Im Zuge der Covid-19-Pandemie erleben Menschen auf der ganzen Welt massive Beeinträchtigungen. Zum einen durch die Erkrankung selbst bzw. durch die Angst vor der eigenen Ansteckung oder der Ansteckung nahestehender Personen. Zum anderen durch die weitreichenden Schutzmaßnahmen im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes – die einen normalen Alltag erschweren oder häufig sogar unmöglich machen.

Die vielfältigen Belastungen können zu psychischen Beschwerden führen. Daher ist es gerade in dieser Zeit erforderlich, dass Beratungsangebote des Landes Niedersachsen aufrechterhalten werden. Die CARE-Beratungsstellen haben ihr Angebot an die aktuelle Lage und die geltenden Schutzmaßnahmen angepasst.

Die Terminvereinbarung ist von den geltenden Bestimmungen unberührt. Unsere Verwaltungsmitarbeiterinnen in den vier regionalen Landesämtern für Schule und Bildung nehmen Ihren Anruf gerne entgegen und vereinbaren einen zeitnahen Beratungstermin bei einer CARE-Psychologin. Dieser Termin findet in der Regel zunächst telefonisch statt. In einem ausführlichen und vertraulichen Gespräch werden die vorliegenden Belastungen, Symptome und möglichen Lösungsansätze besprochen. Falls es um eine psychologische Diagnostik oder Indikationsstellung für eine ambulante Psychotherapie geht, besteht aktuell die Ausnahmeregelung, dass diese Leistungen in einer Videositzung durchgeführt werden können.

Ihre CARE-Psychologin wird basierend auf ihrer fachlichen Einschätzung und in Absprache mit Ihnen entscheiden, ob eine videogestützte Beratung ausreichend oder ein persönliches Beratungsgespräch notwendig ist. Selbstverständlich sind auch in einem persönlichen Beratungsgespräch die geltenden Schutzmaßnahmen zu berücksichtigen.

Der Test zur Selbsteinschätzung des Anforderungserlebens steht zurzeit leider nicht zur Verfügung. Wir arbeiten an einer Lösung.